Schwofen wie vor 50 Jahren

Begeisterte Bewohner und Gäste: Beim Sommerfest im Stift Eidingsen wird kräftig getanzt, gestaunt und geklönt.

Eine Einladung zum Sommerfest im Stift Eidingsen ausschlagen? Das kommt für Familie Niemeier nicht in Frage. „Seit mein Vater hier im letzten Jahr zur Kurzzeitpflege war, sind wir regelmäßig dabei, wenn gefeiert wird“, sagt Tochter Bärbel. So wie Familie Niemeier ging es am Samstag vielen anderen Familien auch. Denn zum Sommerfest im Stift Eidingsen kommen traditionell nicht nur Bewohner, sondern auch ihre Angehörigen und Freunde. Kein Wunder, dass das Café im Erdgeschoß und die angrenzenden Räume aus allen Nähten platzten. 

Platz zum Tanzen gab es trotzdem genug. Und der wurde bereits am Nachmittag kräftig genutzt. Schließlich weiß Jürgen Resonnek ganz genau, welche Musik gefragt ist, wenn das Motto „Schlager der 50er und 60er Jahre“ ist. Ganz gleich ob mit Akkordeon oder am Klavier: Der Alleinunterhalter sorgte für allerbeste Stimmung. Aber auch die Mitarbeiter des Stifts und die Bewohner selbst hatten Einiges auf die Beine gestellt, um den Tag abwechslungsreich zu gestalten. 

Nicht nur der swingende Sitztanz der Senioren, sondern auch das Zwergentheater der Mitarbeiter rund um so prominente Größen wie Elvis Presley, Marilyn Monroe und Andrey Hepburn gehörten zu den Höhepunkten im Programm. Und das begann schon am Mittag mit einem Gottesdienst von Pfarrerin Katja Jochum und einem Konzert des Posaunenchores Eidinghausen-Dehme. Wer es ruhiger mochte, der hatte sowohl im Garten bei Bratwurst und Getränken als auch im Café neben dem Kuchenbuffet die Möglichkeit, ein ruhiges Plätzchen zu finden. Oder sein Glück in der Tombola zu finden, bei der als Hauptgewinn ein Abend im GOP verlost wurde.  

Seit der Eröffnung des Stifts vor 13 Jahren ist das Sommerfest für viele Bewohner und ihre Angehörigen der Höhepunkt des Jahres. Das bestätigt auch Ina Braun, die neue Hausleitung im Stift Eidingsen. „Für viele ist das eine willkommene Abwechslung im Alltag, bei der sie sich unterhalten lassen oder einfach nur klönen können“.

Weitere Nachrichten

„Alles hat seine Zeit“

wurde am Mittwoch, 14. August 2019 im Mitarbeitergottesdienst des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Vlotho sehr umfänglich ausgelegt. Es

Nach oben
X